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Wir haben unsere pädagogische Arbeit und ihre Konzepte in einem „Haus des Lernens“ zusammengefasst. Es besteht aus zwei großen Bereichen, dem Schulalltag und dem „Raum für mehr“. Das „Haus des Lernens“ stellt eine Verbindung zu unserem pädagogischen Konzept der offenen Ganztagsschule her. Jeder Teil dieses Hauses steht in Verbindung mit mindestens einem unserer Leitbegriffe.

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Jugend debattiert

Das Max-Planck-Gymnasium, die Liebfrauenschule (Ol) und die IGS (Del) haben einen Schulverbund „Jugend debattiert“ gegründet, zu dem die Helene-Lange Schule (Ol) gestoßen ist, und nehmen seit dem Schuljahr 2008/09 am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil. „Jugend debattiert“ traktiert die Königsdisziplin der Rhetorik, die Debatte. Die Schüler setzen sich in festen Rollen von Pro und Contra mit tagesaktuellen, politischen oder werteorientierten Themen auseinander. Dabei lernen sie zuzuhören, kritische Fragen zu stellen und spontan und angemessen zu reagieren. Sprachliche, politische und werteorientierte Bildung ist das Ergebnis dieses Projekts.Grundlage von „Jugend debattiert“, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, ist ein bundesweites Schulnetz. Die teilnehmenden Schulen sind ab Jahrgang 8 bis Jahrgang 12 schulartübergreifend in Verbünden organisiert. Die Lehrkräfte führen das Projekt im Rahmen einer Unterrichtsreihe in den Klassen ein und trainieren die Debatte. Für uns als Schule sind nicht die Wettbewerbserfolge der Schüler entscheidend, sondern vielmehr die genannten Lerneffekte des offenen Wahrnehmens, der Ausbildung eines kritischen Bewusstseins und des sicheren Auftretens.

Rhetorikseminar

Seit 2007 führen wir für die Schüler in der Einführungsphase der Oberstufe ein dreitägiges Rhetorikseminar an einem außerschulischen Lernort durch. Das Ziel dieser Seminarfahrt ist die Vermittlung von Grundlagen der Rhetorik durch externe Trainer und die Erprobung der Debatte nach dem Format des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“. Dadurch werden Schüler in die Lage versetzt, ihr Rede- und Debattenverhalten systematisch zu verbessern. Für die Durchführung des Debattentrainings verantwortlich zeichnen dafür geschulte Lehrkräfte, die die Schüler in Kleingruppen in diesen drei Tagen anleiten und begleiten. Offenheit und engagiertes Arbeiten während dieser Tage führen bei vielen Schülern zu wertvollen Erkenntnisprozessen, nicht nur in Bezug auf ihre rhetorischen Fähigkeiten, sondern auch im Hinblick auf ihr persönliches Auftreten.

Kooperationspartner

Wir möchten im Rahmen der offenen die Schul- und Lernkultur verändern. Durch zusätzliche Angebote im Bereich der Förderung, der Beratung, der musischen und sportlichen Erziehung sollen Erfahrungsprozesse angeregt werden, die sonst häufig außerhalb von Schule stattfinden. Kooperationspartner zu haben bedeutet, dass unsere Schüler auch an außerschulische Lernorte geführt werden. Das kann den Blick öffnen, den Horizont erweitern und zu neuen Impulsen auch für den Schulalltag führen. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wollen wir unserem Ziel, einer ganzheitlichen Bildung für unsere Schüler, ein Stück näher kommen. Die bestehenden Kooperationen – Musikschule Delmenhorst, Fabrikmuseum, Städtische Galerie, Hanse-Wissenschafts-Kolleg, Universitäten Oldenburg und Bremen, Kirchen und Delmenhorster Sportvereine – werden auch zukünftig das Bildungsangebot des Max-Planck-Gymnasium qualitativ ergänzen und unterstützen. Im Bereich der musischen Erziehung sind wir stolz auf, die umfassende Kooperation mit den Bremer Philharmonikern. Diese auf Nachhaltigkeit angelegte Zusammenarbeit wird die musikalische Erfahrungswelt unserer Schüler zusätzlich bereichern.

Fahrtenkonzept

Das Fahrtenkonzept dient dem Zweck, den mit Klassen-, Kurs- und Austauschfahrten verbundenen Unterrichtsausfall zeitlich zu bündeln und hierdurch eine verbesserte Vertretungssituation zu realisieren. Dadurch wird ein kontinuierliches und zielgerichtetes Arbeiten erleichtert.Die Jahrgangsfahrten in den Jahrgängen 5 und 7 widmen sich den Themen „Lernen lernen“, Gruppenbildung und Persönlichkeitsstärkung. Im Jahrgang 10 findet ein Rhetorikseminar statt und in der Kursstufe eine Studienfahrt. Die diversen Austauschfahrten werden an anderer Stelle vorgestellt. Mit viel Begeisterung machen die Schüler hier außerunterrichtliche Erfahrungen, die sie zu weiterer engagierter Arbeit besonders motivieren.

Lernen lernen

Lernen braucht eine entspannte, sichere und angenehme Atmosphäre, in der jeder Schüler sich akzeptiert fühlen soll. Wir legen Wert auf einen fairen, helfend unterstützenden und von Respekt geprägten Umgang unter Schülern, Eltern und Lehrern. Denn: Angst und Sorgen blockieren das Gehirn, da es sich mit der Abwehr der bedrohlichen Situation beschäftigen muss.
Die Inhalte des Projektes „Lernen lernen“ werden schwerpunktmäßig auf den Fahrten in den Jahrgängen 5 und 7 behandelt und während der ganzen Schulzeit im Unterricht immer wieder aufgegriffen. Unser Ziel ist es, dass wir gemeinsam für jeden Schüler die Strategien herausfinden, die für sein Lernen optimal sind. Dazu ist es wichtig zu erkennen, wie ein Gehirn funktioniert, welcher Lerntyp man ist, wie man sich günstig die Arbeitszeit einteilt, seine Hausaufgaben erledigt, Vokabeln lernt, sich auf Klassenarbeiten vorbereitet u.a.m.
Das Lernen fällt leichter, wenn man weiß, welche Methoden das Lernen unterstützen, fördern und intensivieren. Lernen will gelernt sein – und diesen Prozess unterstützen wir, indem wir den Schülern zeigen, wie sie ihre Lerneffizienz steigern und dadurch in Kombination mit engagiertem Arbeiten ihre Ziele leichter erreichen können.

Methodenkonzept

Engagiertes Arbeiten wird erleichtert, wenn man die jeweiligen Methoden beherrscht. Deshalb hat das Max-Planck-Gymnasium ein Methodenkonzept entwickelt, welches sicherstellt, dass die unten aufgeführten Methoden jedem Schüler und jeder Schülerin vermittelt werden. Dies geschieht in allen Jahrgänge und allen Fächern jeweils passend zum Unterrichtsstoff. Die Methodenkompetenz wird in der Oberstufe (insbesondere im Seminarfach) intensiviert mit Blick auf Studium und Beruf.
Umgang mit der Bibliothek und dem Internet, Anfertigen von Unterrichtsprotokollen und einfachen Referaten, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, Gestaltung und Strukturierung mündlicher Vorträge, Mediengestützte Präsentationsverfahren

Beratung

Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsauftrags der Schule bietet das Max-Planck-Gymnasium seinen Schülern Beratungsangebote und Orientierungshilfen für ihre schulische und berufliche Laufbahn sowie ihr persönliches Leben. Alljährlich finden Informationsveranstaltungen über die verschiedenen Bildungsangebote des Max-Planck-Gymnasiums statt. Daneben stehen die Lehrkräfte kontinuierlich zur Verfügung, um die Schüler über ihre individuelle Lern- und Leistungssituation zu informieren und sie im Hinblick auf ihre persönlichen Bildungsperspektiven zu beraten. In das Schulleben integriert sind Angebote zur Studien- und Berufsberatung.
Im Rahmen einer fest eingerichteten Medienberatung sowie systematischer Sucht- und Drogenprävention engagiert sich die Schule ausdrücklich für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler. Meinungsverschiedenheiten, Lernschwierigkeiten oder persönliche Problemlagen gehören zum Alltag jeder Schule. Diese frühzeitig zu erkennen und gemeinsam nach Auswegen zu suchen ist die Aufgabe aller am Schulleben Beteiligten. (sign)
Zusätzlich bietet ein Beratungslehrer am Max-Planck-Gymnasium seine Hilfe an. Er steht allen Schülern, allen Eltern und Lehrkräften bei persönlichem Gesprächsbedarf zur Verfügung. Dabei ist diese Beratung stets freiwillig und absolut vertraulich. Ein Beratungszimmer ist neu eingerichtet worden, sodass die Gespräche in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre Wege nach vorn eröffnen können.

Förderung

Maxe-Schüler-Training: Der Förderung von Schülern mit Teilleistungsschwächen kommt am Max-Planck-Gymnasium ein besonderer Stellenwert zu. Das Maxe-Schüler-Training (MST) bietet diesen Schülern den notwendigen Raum, gemeinsam mit Schülern höherer Jahrgänge ihre vorhandenen Schwächen in bestimmten fachlichen Bereichen unterrichtsbegleitend und auf den Einzelnen bezogen aufzuarbeiten und abzubauen. Ziel dieses Konzepts ist, den jüngeren Schülern ihr fachliches Selbstvertrauen wiederzugeben und ihnen systematisch individuelle Lernstrategien an die Hand zu geben, sodass sie in Zukunft selbstständig den Unterrichtsstoff erarbeiten können und wollen. Den älteren Schülern zeigt die Arbeit als Maxe-Schüler-Trainer, was es heißt, soziale Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln pädagogische und soziale Kompetenzen, die nicht nur im schulischen Bereich von Vorteil sind. Hiervon profitieren Lehrende und Lernende.
Arbeit mit der Münsteraner Rechtschreibanalyse: Um den unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der neuen Schüler im fünften Jahrgang im Bereich der Rechtschreibung gerecht zu werden und individuelle Schwächen auszugleichen, bietet das Max-Planck-Gymnasium im zweiten Halbjahr dieses Jahrgangs ein gezieltes Rechtschreibförderprogramm an. In Zusammenarbeit mit dem Lernserver der Universität Münster werden Schreibergebnisse der Lernenden analysiert, konkreter Lernbedarf ermittelt sowie Lernmaterialien individuell zusammengestellt und bearbeitet. Dies geschieht in einer zusätzlichen Förderstunde Deutsch im Rahmen der offenen Ganztagsschule.

AG-Bereich

Arbeitsgemeinschaften (AGs) setzen die Begeisterung am schulischen Miteinander im Nachmittagsbereich fort. Sie bieten Schülern die Möglichkeit, engagiert an für sie interessanten Themen und Projekten zu arbeiten und ihre Talente zu entfalten. . . . . mehr

Begabtenförderung ( IG-Bereich )

Das Max-Planck-Gymnasium gehört im Rahmen der Hochbegabtenförderung mit Grundschulen und einem Kindergarten zum Kooperationsverbund Delmenhorst. Die im Kooperationsverbund zusammengeschlossenen Schulen eröffnen Schülern mit einer besonderen (Teil-)Begabung Lernangebote im musisch-künstlerischen, mathematischen, naturwissenschaftlichen, fremdsprachlichen, literarischen oder sportlichen Bereich eine spezielle Förderung ihrer Begabungen und Talente. Diese findet am Nachmittag nach dem regulären Unterricht in Form von „Interessengemeinschaften“ (IG) statt. Durch die Erweiterung des unterrichtlichen Grundangebots werden die Schüler mit besonderen Begabungen ihren Fähigkeiten entsprechend gefordert. Zusätzliche Angebote sollen sie dazu motivieren, weiterhin mit Freude zu lernen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln, anstatt abzuschalten und ihre Potenziale nicht zu nutzen. Einige der IG bieten die Teilnahme an Wettbewerben an und begleiten die Wettbewerbsvorbereitung. Diese unterstützen nicht nur das eigenverantwortliche Lernen und schulen die Fähigkeit der Selbsteinschätzung, sondern erweitern die Auseinandersetzung mit Präsentationsformen und -techniken. Darüber hinaus erfahren die Schüler in den IG, dass sie mit ihren besonderen Begabungen und Interessen nicht allein sind. Durch schulinterne und außerschulische Präsentationen von Ergebnissen aus den IG besteht zudem die Chance, dass außergewöhnlich gute Leistungen auch von Mitschülern anerkennend wahrgenommen werden, was zudem die soziale Integration der Begabten fördert. . . . . mehr

Profilbildung

Das Max-Planck-Gymnasium gibt Schülern die Möglichkeit, einen Interessenschwerpunkt zu wählen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:
Im Jahrgang 5 konstituiert sich die Musikklasse, im Jahrgang 7 die bilinguale Lerngruppe sowie die Profilklasse Informatik Plus . . . . . mehr.
Alle drei Bildungsangebote werden bis zum Ende der Sekundarstufe I durchgeführt. Jeder Schüler soll die Chance bekommen, über die herkömmlichen Lernverpflichtungen hinaus ein Bildungsangebot wahrzunehmen, das seinen persönlichen Neigungen entspricht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Interesse motiviert und sorgt deshalb für Lernerfolge und Freude am Unterricht. Das Angebot ist fakultativ. Schüler können sich auch für eine Kernklasse ohne Schwerpunktbildung entscheiden.

Doppelstundenmodell

Seit dem Schuljahr 2007/08 gilt am Max-Planck-Gymnasium das Doppelstundenprinzip. Vormittags wird nur in 90 Minuten-Blöcken unterrichtet. Wichtige Vorteile dieses Prinzips sind: Die Schultaschen sind erheblich leichter, häufige Raumwechsel sind nicht mehr erforderlich, auf den Fluren herrscht mehr Ruhe, das Arbeiten im Unterricht und bei Hausaufgaben ist besonders intensiv und effektiv, Schüler- und handlungsorientiertes Arbeiten ist in 90 Minuten besser möglich, in den naturwissenschaftlichen Fächern können Experimente besser durchgeführt und protokolliert werden, Arbeiten/Klausuren können in Ruhe begonnen und beendet werden, die Schüler erledigen die Hausaufgaben eigenständig im Wochenplan, wodurch Zeitmanagement, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung gefördert werden. . . . . mehr

Leitfaden für das schulische Miteinander

Der „Leitfaden für das schulische Miteinander“ stellt eine Vereinbarung zwischen Schülern, Eltern und Lehrern dar, die ein reibungsloses schulisches Miteinander aller Beteiligten unserer Schule ermöglichen soll. Der Leitfaden ist kein von oben verordnetes Schulreglement, sondern ein von Schülern, Eltern und Lehrkräften ausgearbeitetes Konzept.
Der Leitfaden des Max-Planck-Gymnasiums möchte gewährleisten, dass alle am Schulleben Beteiligten ihre Schule nicht nur als Lern- bzw. Lehr-, sondern vor allem auch Lebensraum ansehen können, in dem sie sich gerne aufhalten und in dem eine Atmosphäre herrscht, in der eigenverantwortliches, engagiertes Lernen im gemeinsamen Miteinander möglich ist, in der Schüler ihre individuellen Fähigkeiten ausbilden und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können. Damit der Schulalltag am Max-Planck-Gymnasium nach diesen Grundsätzen verläuft, sollte sich jede Schülerin und jeder Schüler, jeder Lehrer und jede Lehrerin sowie die Eltern den Gedanken dieses „Leitfadens“ verpflichtet fühlen und sich um deren Umsetzung und Einhaltung nach bestem Wissen und Gewissen bemühen.

Ganztagsschule

Seit dem Schuljahr 2008/09 ist das Max-Planck-Gymnasium offene Ganztagsschule. Besonders hier spiegeln sich die Leitgedanken Offenheit, Engagement und gemeinsames Handeln wider. Das pädagogische Konzept der offenen Ganztagsschule am Max-Planck-Gymnasium, das von einer Reihe von Lehrkräften gemeinsam verfasst und auf der Gesamtkonferenz am 17.12.2007 beschlossen wurde, trägt den Titel: Wir öffnen Räume – für mehr!

Das Konzept "Wir öffnen Räume" . . . . hier

Fachunterricht

Im Mittelpunkt der schulischen Bildung am Max-Planck-Gymnasium steht der Unterricht in 18 Fächern. In den Jahrgängen 5 bis 9 werden zurzeit folgende Fächer unterrichtet: De, En, La, Fr, Ku, Mu, Ge (auch bilingual), Po, Er, Re, WuN, Ma, Ph, Bi, Ch, Inf (im Profil). Sport.
In der Einführungsphase kommen drei weitere Fächer hinzu: Span, Darst. Spiel, Inf (für alle).
Über das Angebot in der Qualifikationsphase informiert die Maxe-Oberstufen-INformation MOIN

Schüleraustausch

Verständnis, Toleranz und interkulturelle Kompetenzen sind für das menschliche Miteinander in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt von entscheidender Bedeutung. Dieses erkennen unsere Schüler begeistert in den Schüleraustauschen mit Partnerschulen aus folgenden europäischen und amerikanischen Staaten: Allonnes (Frankreich), Lahti (Finnland), Lublin (Polen), Miskolc (Ungarn), Toledo (Ohio, USA), Towson University (Maryland, USA). Den teilnehmenden Schülern bietet sich durch das Erleben der neuen Kultur, der Sprache und der Lebensweise innerhalb einer Austauschfamilie sowie im Universitätscamp eine unmittelbare Begegnung mit dem jeweiligen Land. Im Erkunden von Land und Leuten sowie im Miteinander in den Gastfamilien wenden sie engagiert die im Unterricht erworbenen Fremdsprachenkenntnisse an, wodurch sie ihre Sprachkompetenz vertiefen und erweitern. Zum anderen leistet dann der Gegenbesuch oftmals auch für unsere Schüler selbst einen kritischen Blick auf die eigene Kultur. . . . mehr

Kunst)

Der Fachbereich Kunst am Max-Planck-Gymnasium knüpft an die Interessen der Schüler an, um individuelle Begabungen freizulegen und zu stützen. Dabei realisieren wir eine konsequente Öffnung des schulischen Kunstunterrichts nach außen, um Bildvorstellungen und Gestaltungspraxis, kunstgeschichtliches Bilderlesen und sinnlich konkrete Ausdrucksfähigkeit zu erweitern. Ab der Jahrgangsstufe 10 werden die Schüler z.B. durch gezielte Mappenberatung, die begleitete Teilnahme an Hochschulprojekttagen und die professionell von einer Grafik-Designerin durchgeführte und zertifizierte Design-AG gefördert und persönlich darin bestärkt, ihre Begabungen auszubauen und mit Zutrauen den weiteren Weg ins künstlerische oder kunstwissenschaftliche Hochschulstudium zu beschreiten. Die Interessengemeinschaft Kunst leistet Vergleichbares für engagierte jüngere Schüler und entfaltet durch projektartiges Arbeiten, Werkstattlernen, Ausstellungsbesuche, Wettbewerbsteilnahme und das Entwickeln eigener Themenstellungen die Selbstständigkeit und Einzigartigkeit vorhandener künstlerisch-praktischer Fähigkeiten. Durch aus dem Unterricht erwachsene Kooperationsprojekte mit unserem engen Kooperationspartner der Städtischen Galerie, Haus Coburg in Delmenhorst und Kunst- und Kulttouren, z.B. zu überregional bedeutenden Ausstellungen wie „Der Garten Eden“ in der Kunsthalle Emden, knüpfen wir die Bande an außerschulische Lernorte immer enger.

Theater

Die Begeisterung für die Bühne ergreift Schüler und Lehrer gleichermaßen. Wir können deshalb auf eine beachtliche Tradition im Bereich der Theaterarbeit mit Schülern zurückblicken. Regelmäßig werden in der Musik-Theater-AG für die Jahrgänge 9-12, in der AG „Theater mit Musik“ für die Jahrgänge 5 und 6 und in der AG „Englisches Theater“ für die Jahrgänge 7-9 die unterschiedlichsten Produktionen erfolgreich zur Aufführung gebracht. Im Vordergrund dieser gemeinsamen Arbeit steht einerseits, jeden Einzelnen in seinen individuellen, gestalterischen Fähigkeiten zu stärken, anderseits aber auch alle Beteiligten zu Engagement in und für die Gruppe, zu Verbindlichkeit und Leistungsbereitschaft zu führen, um den Erfolg der gemeinschaftlichen Produktion zu garantieren. Regelmäßige Theaterbesuche für alle Jahrgänge in Delmenhorst, Theaterfahrten nach Osnabrück, Münster, Bremen, Oldenburg oder Hamburg unterstreichen, dass das Max-Planck-Gymnasium den hohen pädagogischen Wert des Theaters für den Einzelnen und die Schulgemeinschaft erkannt und in den Schulalltag integriert hat.

( Musik

Der Fachbereich Musik fördert musikalische Aktivitäten in einem breit angelegten Spektrum. Das Konzept des Musikprofils wird seit mehr als 15 Jahren in allen Jahrgangsstufen mit Erfolg durchgeführt. In den Jahrgängen 5 bis 9 befinden sich in den Musikprofilklassen ca. 150 Instrumentalisten, in den übrigen Klassen ca. weitere 50. Mit den Schülern der Oberstufe ergibt sich eine Gesamtzahl von knapp 300 Instrumentalisten. Das verstärkte musikpraktische Arbeiten eröffnet den Schülern die Möglichkeit, ihre musikalischen Erfahrungen zu erweitern, ihre Kreativität, ihre Erlebnisfähigkeit und ihr Gestaltungsvermögen zu entfalten sowie ihre musikbezogenen Reflexionen zu vertiefen. Eine entscheidende Vertiefung der angesprochenen Ziele bieten zahlreiche Musik-Arbeits- und Interessengemeinschaften. Die Begeisterung vieler Schüler für Musik hat in den vergangenen Jahren immer wieder zur Aufführung vielfältiger musikalischer Projekte geführt. Seit dem Schuljahr 2008/09 arbeitet das Max-Planck-Gymnasium darüber hinaus in einer Kooperation mit den Bremer Philharmonikern zusammen, die Schülern unterschiedliche Begegnungen mit klassischer Musik zu ermöglicht, um sie nachhaltig für diesen wichtigen Bereich abendländischer Kultur zu interessieren.

Seminar "Liebe,
Freundschaft,
Sexualität"

Das eintägige Seminar „Liebe, Freundschaft, Sexualität“ wird im 9. Jahrgang durchgeführt. An diesem Tag treffen sich alle 9. Klassen mit ihren Klassen-, Biologie-, Religions- oder Werte-und-Normen-Lehrern an einem außerschulischen Ort, um gemeinsam über Aspekte der Liebe, der Freundschaft und der Sexualität ins Gespräch zu kommen. Hierbei werden durchaus einige der zuvor im Unterricht erarbeiteten Themen inhaltlich vertieft. Es ist jedoch unser Hauptziel, eine gute und offene Gesprächskultur zu entwickeln, auch im Bereich eigener Erwartungen und Ängste.

Drop und hop

Im Jahrgang 6 führen wir in der Schule sowie in einem Jugendzentrum einen Kurs zur Suchtvorbeugung mit außerschulischen Kooperationspartnern (Fachstelle für Suchtprävention der Stadt Delmenhorst, Erzieherischer Jugendschutz und Polizei) durch. Er bietet Schülern und Eltern Aufklärung durch Sachinformation und Hilfestellung bei der Auseinandersetzung mit alterstypischen Entwicklungsaufgaben, die im Zusammenhang mit Suchtverhalten und Drogenkonsum, wie beispielsweise Selbstbehauptung und Widerstand gegen Gruppendruck, stehen.

Sign

Wie im Leitbild ausgewiesen, will das Max-Planck-Gymnasium den Schüler ganzheitlich fördern. Deshalb freuen wir uns, dass wir Sign-Schulstandort sind. Das vom Niedersächsischen Kultusministerium geförderte Sign-Projekt wendet sich an Schüler der Klassen 5 bis 10. Es dient der Gewalt- und Drogenprävention durch Stärkung der Persönlichkeit, wobei die Schüler befähigt werden, Rollen- und Gruppenerwartungen kritisch zu prüfen und Konflikte sachbezogen zu lösen. Die Eltern werden durch Begleitmaterialien und Informationen einbezogen. Themen sind u.a. soziales Lernen, Mobbing, Sucht, Freundschaft, Liebe, Sexualität sowie Zukunft und Perspektive. Viele unserer Lehrkräfte haben an Sign-Fortbildungen teilgenommen und setzen ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen direkt im Fachunterricht, in Klassenlehrerstunden, auf Klassenfahrten und bei Konflikten ein. . . . mehr

Medienberatung

Der Umgang mit Medien gehört für uns alle zum Alltag. Doch Jugendliche nutzen Medien anders als Erwachsene. Hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung stellt sich die Frage, wo Gefahren und wo Möglichkeiten der Mediennutzung liegen. Zur Beantwortung dieser Frage ist es für Erwachsene erforderlich, sich ehrlich auf die Medienwelt der Jugendlichen einzulassen und sich darüber zu informieren, wie Jugendliche Medien nutzen und erleben. Diese Informationen möchte das Team der „Maxe“-Medienberatung (bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern) geben. Darüber hinaus sollen sowohl Eltern als auch Jugendlichen Tipps für einen selbstständigen, kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien erhalten. Angeregt durch Publikationen zur Korrelation von Medienkonsum und Schulerfolg wollen wir als Schule einen Beitrag zur Reduzierung eines zeitlich übertriebenen Medienkonsums leisten. Wir erhoffen uns, dass die Lern- und Leistungsentwicklung unserer Schüler hiervon profitiert. . . . . mehr

Jugend trainiert
für Olympia

Bei diesem Bundeswettbewerb der Schulen vom Niedersächsischen Kultusministerium handelt es sich um Auswahlwettkämpfe in verschiedenen Sportarten. Das Max-Planck-Gymnasium arbeitet in mehreren Sportarten sehr eng mit örtlichen Sportvereinen zusammen. Gute Sportler aus verschiedenen Vereinen werden in Schulmannschaften zusammengefasst und vertreten „ihr“ Gymnasium im Wettkampf mit anderen Schulen aus ganz Niedersachsen. Der Sinn dieser Wettbewerbe ist vielschichtig: Identifikation mit der Schule, Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls, Belohnung des Trainingsfleißes jedes Einzelnen, Motivation zum weiteren Sporttreiben u.a.

Sprachdiplome

In den Fremdsprachen Englisch und Französisch können Schüler Sprachdiplome erwerben. Die dazugehörigen Prüfungen werden von externen Prüfungskommissionen durchgeführt. Die Zertifikate DELF (Diplome d’Etudes en langue francaise) und FCE bzw. CAE (First Certificate of English bzw. Certificate of Advanced English) sind eine allgemein anerkannte Zusatzqualifikation im Hinblick auf die spätere Berufsausbildung oder ein Universitätsstudium. Entsprechende Vorbereitungskurse bietet das Max-Planck-Gymnasium als Arbeitsgemeinschaften an. Die hohe Erfolgsquote spricht für die Akzeptanz und Qualität dieses Zusatzangebots.

Comeniusprojekt

Als „Europaschule“ nimmt das Max-Planck-Gymnasium aktiv an COMENIUS-Projekten teil und fördert somit die Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern verschiedener europäischer Länder. Die Schüler lernen bei der Lösung einer international erstellten Aufgabe kulturell bedingte Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Denk- und Arbeitsweise der teilnehmenden Partnerländer kennen. Durch ihre aktive Arbeit in internationalen Gruppen an einer konkreten Fragestellung vor Ort lernen sie global zu denken und lokal zu handeln sowie zudem ihre Ergebnisse auf Englisch einer internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schüler verfügen somit über eine grundlegende und ausbaufähige Erfahrung für ihr zukünftiges Leben und Arbeiten in einem zusammenwachsenden Europa. . . . . mehr

E u ro p a s c h u l e

Das Max-Planck-Gymnasium sieht sich seit seiner Gründung der Vielsprachigkeit in Europa und dem darin zum Ausdruck kommenden kulturellen Reichtum verpflichtet. Ein durchgehender europäischer Bezug findet sich im Geschichts- und Politikunterricht, in den Fremdsprachen und im Fach Erdkunde. Das Fremdsprachenkonzept an unserer Schule mit Englisch, Französisch, Latein, Spanisch und dem bilingualen Angebot im Leitfach Geschichte ist ein wesentliches Kriterium für eine Europaschule; vor allem der sichere Umgang mit der englischen Sprache ist für die Teilnahme an den Programmen der Europäischen Union eine unerlässliche Voraussetzung.
Das europäische Bewusstsein zu fördern begreifen wir als eine umfassende Aufgabe für unsere Schule. In Zukunft sollen alle Fachbereiche in den Europagedanken einbezogen werden, denn Leben und Arbeiten in Deutschland wird heute von zahlreichen europäischen Bezügen und Entscheidungen beeinflusst. Diese Tatsache verlangt Vermittlung von europaorientierten Kompetenzen im hauseigenen Curriculum. Europäische Themen werden also einen entsprechend breiten Raum im Fächerkanon unserer Schule bekommen. Europa als Aufgabe bedeutet, die Vielzahl der Sprachen und Kulturen offen wahrzunehmen, an der Vermittlung demokratischer Grundwerte engagiert zu arbeiten und gemeinsam die Schüler zu einem gelingenden Leben in Europa zu befähigen. . . . . mehr


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