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Unsere Vorstellung von einer guten Schule haben wir in Leitbegriffen zusammengefasst. Bewegen Sie die Maus auf einen Begriff, um mehr zu erfahren. |
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Gemeinsam Ziele erreichen: Wir sind der Ansicht, gemeinsam mit Eltern sowie Schülern angestrebte Ziele besser erreichen zu können. Unser Hauptziel ist es, viele Schüler zum Abitur zu führen. Nicht immer ist aber der Weg dorthin frei von Hindernissen. Arbeiten Eltern und Schüler bei Schwierigkeiten wie z.B. übertriebenem Medienkonsum oder Lernunlust mit uns zusammen, lassen sich besser Lösungen zum Wohle der Schüler finden. Überdies sind eine aktive Eltern- und Schülerschaft insbesondere bei der Gestaltung des Schullebens im Rahmen der offenen Ganztagsschule wichtig, damit unsere Schule ein Lebensraum ist, in dem sich alle wohlfühlen.
Selbstständig erkennen: Dieser Leitbegriff ist unserem pädagogischen Verständnis gemäß ein Oberbegriff, auf den die anderen Begriffe hinführen. Erkenntnisgewinn bei Schülern muss das Ziel schulischer Bildung sein. Diesem Ziel verpflichten sich jede einzelne Unterrichtsstunde in jedem einzelnen Fach und darüber hinaus auch außerunterrichtliche Veranstaltungen wie z.B. Arbeits- und Interessengemeinschaften. Je selbstständiger Schüler zu Erkenntnissen gelangen, desto besser sind sie den Anforderungen ihres späteren Berufslebens gewachsen. Darüber hinaus sind nach unseren Erfahrungen Schüler, wenn sie selbstständig arbeiten und offene Formen des Unterrichts angewendet werden, leichter für das schulische Lernen zu begeistern. Begleitet und trägt diese Begeisterung der Beteiligten die Erkenntnisprozesse, so können sie besonders tief und nachhaltig wirken. Wichtig ist uns dabei, die Schüler nicht zu überfordern. Die Lehrenden achten auf altersangemessene Formen des selbstständigen Lernens. Erkenntnisgewinn fördert auch die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern, wenn sie z.B. eigene Stärken erkennen und an ihrer Weiterentwicklung arbeiten. Hierbei immer selbstständiger zu werden, ist unserer Ansicht nach eine wichtige Voraussetzung für die weitere persönliche Entwicklung.
Offen wahrnehmen: Eine wesentliche Grundlage für das Lernen im Allgemeinen ist die Bereitschaft, Neues, noch Unbekanntes, vielleicht sogar Fremdes aufnehmen zu wollen. Neugierig sein, wissbegierig sein, die Welt entdecken wollen sind andere Begriffe, die diese Grundhaltung beschreiben. Eine unvoreingenommene, vorurteilsfreie Wahrnehmung sehen wir als eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen an. Offen wahrnehmen bedeutet zugleich, dass Lehrende die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse ihrer Schüler erkennen wollen und Rückschlüsse auf ihren Unterricht daraus ziehen. Im täglichen Umgang miteinander heißt offen wahrnehmen, sich gegenseitig als Menschen mit Stärken und Schwächen zu erkennen und anzunehmen. Hier ist eine offene Wahrnehmung des anderen das Fundament eines respektvollen Umgangs miteinander.
Engagiert arbeiten: Eine weitere Voraussetzung für schulischen Erfolg ist das engagierte Arbeiten. Sind Erkenntnisprozesse das Ziel der schulischen Bildung, so ist das engagierte Arbeiten häufig der Weg dorthin. Besonders im täglichen Unterricht steht vor einer neuen Erkenntnis zumeist die Arbeit an einem konkreten Lerngegenstand. Auch hier gilt: Können bzw. dürfen Schüler in altersangemessener Weise selbstständig mitarbeiten, fällt das engagierte Arbeiten leichter. Unter engagiertem Arbeiten verstehen wir auch das Mitwirken am Schulleben. Wir freuen uns darüber, wenn Eltern und Schüler sich am Schulleben beteiligen und für die Schule einsetzen. Engagiertes Arbeiten meint zudem die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Eigene Defizite erkennen und an ihnen arbeiten, Einfühlungsvermögen und Ausdauer entwickeln, das sind für uns wichtige Elemente einer gelingenden Persönlichkeitsbildung.
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Reinhard Burmeister, StD - Letzte Änderung:
19.02.10