Theater und Musik in der Maxe-Mensa
Gymnasium erhält für 840000 Euro einen Speisesaal /
Bauarbeiten beginnen im Sommer
Von
Andreas D. Becker Delmenhorst.
Im
Sommer ist es so weit: Dann bekommt das Gymnasium an der Max-Planck-Straße
endlich seine eigene Mensa. Doch der Neubau soll dem Gymnasium nicht nur als
Speisesaal dienen, sondern kann auch für Veranstaltungen genutzt werden.
840000 Euro wird der Bau nach den jetzigen Planungen der Stadt wohl kosten.
Doch das ist nicht die einzige Baumaßnahme, die am Ensemble aus Schule und
dem Kleinen Haus geplant ist: Auch das Foyer des Kleinen Hauses soll durch
einen Neubau ersetzt werden.
Seit
dem Sommer 2008 ist das Maxe offiziell eine Ganztagsschule, das heißt auch,
dass die Schüler bereits viermal pro Woche mit Mittagessen versorgt werden,
nur eben nicht in einer Mensa. In den Sommerferien soll mit dem Neubau
begonnen werden. Damit nimmt die Weitergestaltung des Schulgeländes - in den
Planungen auch Maxe-Campus genannt - konkrete Formen an. Dass der Bau
überhaupt möglich ist, liegt immer noch am Konjunkturpaket II, das die
Bundesregierung aufgelegt hatte, um gegen die Folgen der Wirtschaftskrise im
wahrsten Sinne des Wortes anzubauen. Bereits im vergangenen Jahr hat die
Stadt so Schulumbauten und -sanierungen in Millionenhöhe umgesetzt.
Multifunktionale Mensa
Die
Maxe-Mensa soll rund 400 Quadratmeter groß werden, die Schüler können sich
dort nicht nur während der Mittagspause aufhalten, sondern auch in ihren
Freistunden. Zudem wird der Anbau als Multifunktionsraum mit eigener Bühne
geplant, denkbar ist zum Beispiel, dass in dem Saal auch Konferenzen, Proben
oder Musik- und Theaterveranstaltungen stattfinden. "In den Abendstunden und
am Wochenende soll der Speisesaal als ,Kleiner Saal' unter anderem von der
Konzert- und Theaterdirektion, dem Kulturbüro oder der Musikschule für
Konzerte, Lesungen oder andere Aufführungen genutzt werden", heißt es in
einer Pressemitteilung der Stadt. . . .

Bilder nach der Fertigstellung - November 2011 - von
Bernd Buss
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