Kennen Sie das? Ihr Kind kommt von der Schule
nach Hause, begrüßt Sie gerade einmal mit ein paar
Worten und stürzt darauf sofort an den Computer
oder Fernseher. Für den Rest des Nachmittages
bekommen Sie Ihr Kind nur noch selten zu Gesicht,
gemeinsame Gespräche bzw. Aktivitäten finden so gut
wie nicht statt. Sie meinen zwar, dass es in der
heutigen Zeit sehr wichtig ist, dass Ihr Kind sich im
Umgang mit modernen Medien übt. Doch langsam
beschleicht Sie das Gefühl, dass Ihr Spross zu viel
Zeit mit der Nutzung von Medien verbringt. Allmählich
befürchten Sie, dass darunter auch die Treffen mit
Freunden, die sportlichen Aktivitäten und die schulischen
Leistungen leiden könnten.
Doch wie sollen Sie mit Ihren Vermutungen und
Befürchtungen umgehen? Machen Sie sich vielleicht
unbegründet Sorgen? Wie viel Zeit am Computer und
anderen Medien ist tolerierbar? Mit welchen Inhalten
beschäftigen sich Jugendliche im Rahmen ihrer
Mediennutzung? Wie können Eltern sich darüber einen
Überblick verschaffen?
Das Max-Planck-Gymnasium möchte Ihnen bei der
Beantwortung dieser Fragen beratend zur Seite stehen.
Ab dem Schuljahr 2007/08 wird ein Team aus
Lehrern und Elternreferenten auf regelmäßig stattfindenden
Informationsveranstaltungen Mütter und Väter
über den Medienumgang ihrer Kinder aufklären und
Tipps zur Bewältigung von Problemen geben.