Im
November 2002 startete Werder Bremen ein bis dahin bundesweit einmaliges
Projekt. Gemeinsam mit 100 Schulen und 100 Vereinen fördert der
Traditionsverein den Fußball und andere Sportarten in der Region. Mit diesem
von Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer entwickelten Projekt sind
die Grün-Weißen in Deutschland bis heute in einer Vorreiterrolle.
Wie ernst Werder Bremen den Umgang mit
den "100-Prozent-Partnern" nimmt, zeigt der Einsatz, mit dem die Bremer an
die Herausforderung herangegangen sind. Von Beginn an wurde ein Mitarbeiter
neu eingestellt, der sich ausschließlich um die Koordination des Projekts
"100 Schulen - 100 Vereine" kümmerte. Werder Bremen erhofft sich von der
professionellen Begleitung des Projekts, das Erreichen der gesteckten Ziele.
"In erster Linie geht es uns darum, die dauerhafte Fortentwicklung des
Sports in unserer Region zu unterstützen, natürlich insbesondere im Kinder-
und Jugendbereich", umreisst Fischer die Absichten des Bundesligavereins und
ergänzt: "Unsere Motivation besteht aber auch darin, der Enttäuschung
entgegenzuwirken, die die Nichtberücksichtigung Bremens als Standort für die
WM 2006 in der Region ausgelöst hat. Nicht zuletzt wollen wir natürlich die
Jugendlichen in unserem Einzugsgebiet für Werder Bremen begeistern.