
Es geht darum, die
vielfältigen kulturellen Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern in
dem Projekt sichtbar zu machen und für die inhaltliche Arbeit in den
einzelnen Schulen gewinnbringend zu nutzen. Ein weiteres Ziel ist es, die
Kommunikation zwischen den teilnehmenden Schulen in den verschiedenen Teilen
Europas anzuregen. Auf diesem Weg wird das Bewusstsein einer europäischen
Staatsbürgerschaft gefördert.
Anhand eines
Straßenplans ihrer Stadt werden die Schülerinnen und Schüler
herausarbeiten, dass Straßennamen auf Gegebenheiten nationaler und
europäischer Geschichte, Kultur und Geographie Bezug nehmen. Die Basis
unserer Arbeit wird also ein Vergleich der Namensgebung in den
entsprechenden Gemeinden sein. Die Schüler werden herausfinden, dass
bestimmte Straßennamen Länder übergreifend denselben historischen und
geographischen Bezugspunkt haben und dass eine Namensgebung bestimmten
politischen Gegebenheiten unterliegt und in der Regel eine Bewertung oder
Würdigung durch den jeweiligen Stadtrat zum Ausdruck bringt.
Die historische
Forschung ist ein Teil des Projekts. Die Straße wird darüber hinausgehend
als Lebensort betrachtet, d.h. in ihrer architektonischen Gestaltung
(Kunst), in ihrer soziologischen Struktur (Politik), als Teil der
Infrastruktur (Geographie), in ihren kommunikativen Möglichkeiten (Musik,
Theater).
Es geht darum, die
Inhalte der Fächer Geschichte, Geographie, Politik, Literatur,
Fremdsprachen, Kunst und Musik zu verbinden und die Kommunikation zwischen
den beteiligten Lehrern und Schülern zu stärken. Die Teilnehmer werden somit
in die Lage zu versetzt, unsere gegenwärtige Lebenswelt multiperspektivisch
zu erfassen und damit über die Grenzen hinweg die gemeinsame Zukunft zu
gestalten.
Außerdem können
Diskussionen innerhalb der Kommune, begleitet von den Medien, angeregt
werden. Die städtische Verwaltung wird sich sicher zu Gesprächen mit den
Projektteilnehmern bereit finden. So wird politisches Bewusstsein erzeugt,
das durch den Informationsaustausch mit den Institutionen der Partnerländer
auf die europäische Ebene ausgedehnt wird.
Durch diesen
aktuellen Zugriff auf Unterrichtsinhalte werden innovative Lernansätze
gefördert und die Lernmotivation positiv gestärkt.
Die Kommunikation
zwischen den Schulen stärkt die Fremdsprachenkompetenz, wobei die
Zusammenstellung der Projektergebnisse nicht nur in Englisch, sondern auch
in den anderen nationalen Sprachen der Projektpartner ermöglicht werden
soll.
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