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Sign - Ein Präventionsprogramm

 

Sign - ein Präventionsprogramm das Zeichen setzt...

... am Max-Planck-Gymnasium seit Beginn des Schuljahres 2002/2003 in allen 7. Klassen.

Was ist Sign?

In Nordwestdeutschland arbeiten seit dem Jahr 2000 inzwischen 117 Schulen mit 800 Lehrerinnen und Lehrern und 22 500 Schülern aller Schulformen mit Sign. www.sign-projekt.de

Im Mittelpunkt des Programms steht die Förderung von allgemeinen Lebenskompetenzen und die Stärkung und Wertschätzung der Persönlichkeit des Einzelnen.

Das Besondere an Sign ist das Ineinandergreifen der einzelnen Projektbausteine, die Begleitung von Jugendlichen und Eltern über einen Zeitraum von vier Jahren und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Beratungsstellen, Theaterpädagogen und Institutionen.

Was bedeutet Sign?

Sign ist der Name für ein Programm, das in Schulen von Lehrerinnen und Lehrern vier Jahre lang umgesetzt wird. Der Name "Sign" = Zeichen soll deutlich machen, dass Kinder und Jugendliche uns Signale geben, auf die wir achten müssen. Zeichen zu erkennen, zu verstehen und zu handeln ist daher die Botschaft von Sign.

Die Inhalte, die Schülerinnen und Schülern vermittelt werden, drehen sich rund um das Thema "Soziales Lernen". Wer mit anderen friedlich umgehen will, muss wissen wie man auf andere wirkt. Man muss wissen wo Stärken und Schwächen liegen und wie man bei Konflikten reagieren kann ohne Gewalt anzuwenden.

Die eigenen Stärken und Schwächen müssen bewusst sein, um mit anderen friedlich umzugehen.

Warum Sign?

Sign wirkt ganzheitlich: Nicht eine bestimmte Gefahr oder Droge wird in den Mittelpunkt gestellt, sondern die Menschen mit ihren Gefühlen und Persönlichkeiten. Grundlage für diesen Ansatz ist die Überlegung, dass es die Menschen sind, die aus bestimmten Gründen zu Drogen greifen oder sich gewaltbereit verhalten und nicht umgekehrt.

Wenn Mädchen und Jungen ein starkes Selbstbewusstsein haben und ihre Stärken kennen, sind sie nicht so leicht beeinflussbar oder nicht bereit, sich gesundheitsgefährdend zu verhalten.

Wie läuft Sign ab?

Das Programm Sign ist über einen Zeitraum von 4 Jahren angelegt. Es soll Mädchen und Jungen ab Klasse 7 begleiten und besteht aus mehreren inhaltlichen Bausteinen.

  1. Lehrkräfte erhalten eine intensive dreitägige Fortbildung inUnterrichtsmethoden zu verschiedenen Themen der Persönlichkeitsstärkung.
     

  2. Für die Eltern gibt es ein Begleitheft "Erziehung in der Pubertät".
     

  3. Eltern werden im Rahmen eines Informationsabends über die Inhalte von Sign ausführlich informiert.
     

  4. Für die SchülerInnen beginnt das Programm mit einem dreistündigen "Szenenwechsel" von Theaterpädagogen. In gespielten Alltagssituationen erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Auswirkungen Sucht und Gewalt haben können.
     

  5. In einem nächsten Schritt besuchen Vertreterinnen und Vertreter von ansässigen Beratungseinrichtungen die Klassen.
     

  6. Auch für die Eltern bieten die Beratungsstellen einen weiteren Informationsabend zum Thema Pubertät an und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch.
     

  7. Die gesamten Projektzeit wird durch die Agentur Prevent (Oldenburg) begleitet.

Wünsche und Anregungen der Eltern werden gern aufgenommen:
Sign-Telefon: 0441 / 3501320


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Letzte Änderung: 22.03.2010

 

 
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