
Austauschschule des Max-Planck-Gymnasiums
März 1976:
Erster Besuch von Schülerinnen und Schülern
des Collège d'Enseignement Secondaire "Le Marin" als Gäste unseres Gymnasiums.
9. Mai 1976:
Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages
zwischen Allonnes und Delmenhorst im Delmenhorster Rathaus.
In den Folgejahren jährlicher
Schüleraustausch mit dem Collège, später auch mit dem Lycée.
Oktober 1976:
Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schülern
in Allonnes. Presseartikel.
Mai 1976:

Feiern zum 25jährigen Bestehen der
Städte-Partnerschaft und des Schüleraustausches.
Das Delmenhorster Kreisblatt schrieb zum
ersten Schülerausstausch mit Allonnes:
Schüler des Max-Planck-Gymnasiums zu Gast in Allonnes:
In Frankreich
gehen die Uhren anders
Gastfreundlichkeit und Rennstrecke bei Le Mans beeindruckten
"Wir würden noch einmal fahren." Dieses Fazit ziehen 23
Schüler und zwei Lehrkräfte des Gymnasiums an der Max-Planck-Straße, die vom 17.
September bis zum 2. Oktober die französische Stadt Allonnes besuchten. Im März dieses
Jahres gaben 25 Schüler des College d'Enseignement Secondaire "Le Marin",
Allonnes, in Delmenhorst ihre Visitenkarte ab. Die jungen Franzosen nahmen in Delmenhorst
diverse Besichtigungen vor und statteten sowohl Bremen als auch Oldenburg einen Besuch ab.
Die Schüler des Gymnasiums an der Max-Planck-Straße waren bei den
Familien ihrer französischen Freunde untergebracht. Für viele der Reisenden wurde gleich
der erste Tag zu einem Erlebnis. Man wohnte einem 24stündigen Motorradrennen bei, das auf
der Rennbahn bei Le Mans stattfand. Schon dort wurde den jungen Delmenhorstern deutlich,
dass "für uns Norddeutsche in Frankreich ein völlig anderes Klima herrscht., das
nicht vom Wetter, sondern von der Freundlichkeit der Menschen abhängt." Auf der
Rennstrecke gab eine ausgelassenen Fröhlichkeit den Ton an und auch in den Familien wurde
den Delmenhorstern die Gastfreundlichkeit des Landes bewußt.
Zwölf Schüler waren in Allonnes, fünf in der unmittelbaren Nähe
und sechs in Le Mans einquartiert. Die Schüler aus Allonnes bekamen gesonderten
Französischunterricht, während die übrigen am Unterricht der französischen Gastgeber
teilnahmen. Drei kurze Ausflüge sollten den Delmenhorstern einen Eindruck von der
Umgebung Allonnes vermitteln.
"Doch es gab auch Probleme", stellten die Schüler in
ihrem Bericht über die Frankreichfahrt fest, "manche von uns mußten den ganzen Tag
in der Schule bleiben, bedingt durch den Nachmittagsunterricht und die schlechten
Busverbindungen. Das Mittagsessen wurde in der Schulkantine eingenommen. ....
"In Frankreich gehen die Uhren anders!" registrierten die
Schüler ferner. Nicht nur, weil man an der Grenze seine Uhr um eine Stunde vorstellen
mußte, nicht nur, weil es plötzlich einen 25-Stunden-Tag gab, sondern auch, weil die
Lebensweise eine andere ist. "Wir haben den Eindruck gehabt, daß die Menschen dort
kontaktfreudiger, hilfsbereiter und fröhlicher sind, obwohl es gerade in der
Arbeiterstadt Allonnes viele Probleme gibt", stellten die Schüler des Gymnasiums an
der Max-Planck-Straße Allonnes ein gutes Zeugnis aus.
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