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Delmenhorster Kurier, Ausgabe vom Mittwoch, 26. Januar 2005

 

Mit Laserlicht experimentiert
Physik-Leistungskurs der "Maxe" arbeitete in Fachhochschullabor

Von unserem Redakteur Gerd Weber

DELMENHORST. Es war eine gespenstische Szene: Ein Warnschild verbietet den Zutritt, im Inneren des Labors arbeiten Leute mit grünen Schutzbrillen. Denn das mit bloßem Auge nicht sichtbare Laserlicht würde zu schweren Schädigungen führen. Wie man mit Laserstrahlen Metallplatten fräst und filigranste Werkstücke bearbeitet, lernten Schülerinnen und Schüler des Physikleistungskurses des Max-Planck-Gymnasiums in Emden kennen: Der Kurs des 13. Jahrgangs besuchte mit der Lehrerin Ulrike Menzel zwei Tage lang die Fachhochschule Emden, wo die Schüler im Photoniklabor des Laserinstituts sich in Theorie und Praxis mit dem Unterichtsthema Laser auseinandersetzten. Der Besuch in Emden erfolgte im Rahmen des Projektes "Formel X", das der Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts dient.

 

Das Delmenhorster Gymnasium arbeitet dabei mit Fachhochschulen und Hochschulen dieser Region zusammen. Dem Diplom-Ingenieur Stefan Wild, der gewöhnlich Studenten im Labor betreut, machte es Freude, die Delmenhorster Schüler mit Theorie und Anwendung von Laserlicht vertraut zu machen und ihnen unterschiedliche Experimente zu zeigen. Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums hatten Spaß am außerschulischen Lernen in einem Fachhochschullabor. Durch praktischen Handeln konnten die Lerninhalte gut verdeutlicht werden. Die Arbeitsergebnisse des vom Kultusministerium geförderten Projektes "Formel X" stellen die "Maxe"-Schüler gemeinsam mit Schülern der Gymnasien Brake und Nordenham am 10. Februar auf einem Forum im Kommunikationszentrum des Kernkraftwerks Unterweser vor. Eine Jury aus Vertretern der Kooperationspartner aus den Bildungseinrichtungen und der Sponsoren wird die Arbeiten der Gymnasiasten während des Forums in Augenschein nehmen.

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