Musikalischer Austausch
OB begrüßt
Jugendliche aus Lublin
Von unserem Redakteur Kai Purschke
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Oberbürgermeister Patrick de La Lanne (rechts) begrüßte die polnischen
und deutschen Musikschüler zunächst auf dem Rathausplatz, dann im
großen Ratssaal. Die Gäste aus der Partnerstadt Lublin sind
eine Woche lang in der Delmestadt.
FOTO:INGO MÖLLERS |
DELMENHORST.
Ein Schüleraustausch ganz im Zeichen der Musik: 22 Jugendliche zwischen 14
und 18 Jahren aus der polnischen Partnerstadt Lublin sind für eine Woche zu
Gast in Delmenhorst. Die Pennäler der Musik-Fachschule "Karol Lipinski"
besuchen die Schüler der Jahrgänge 9 und 10 des Musikprofils des
Max-Planck-Gymnasiums. Gestern Vormittag empfing Oberbürgermeister Patrick
de La Lanne die Schülerschar im Rathaus.
"Dzien dobry" - der gut aufgelegte Rathauschef begrüßte die polnischen
Jugendlichen und ihre beiden Lehrerinnen Magdalena Paczynska (Deutsch) sowie
Anna Nakonieczna (Englisch) in ihrer Landessprache. Was bei Pädagogin
Paczynska außerordentlich gut ankam: "Das ist aber schön, so etwas zu
hören", lobte sie de La Lanne.
Den 14. Austausch zwischen den Schulen hatte Maxe-Musiklehrer Jürgen Schmelz
organisiert, der schon beim allerersten Schüleraustausch verantwortlich war.
"Unsere Schüler sollen die osteuropäische Kultur kennenlernen", formulierte
Schmelz das Ziel des Ganzen. Natürlich liege der Fokus auf der Musik und
deshalb werden die polnischen und deutschen Schüler erst zusammen üben und
dann am Freitagabend, 4. April, ab 17 Uhr ein Konzert im Gymnasium geben.
Schmelz: "Zwei, drei Stücke werden sie gemeinsam spielen - dann stehen über
60 Leute auf der Bühne." Dazu würden polnische Jugendliche Soli bringen, von
denen Schmelz jetzt schon begeistert ist. "Die haben eine sehr
professionelle Ausbildung und schon viele Virtuosen in jungen Jahren."
Magdalena Paczynska bezeichnet das Konzert dennoch als "schwierige Sache,
weil die Zeit so knapp ist." Wie sie erklärt, sollen die polnischen Schüler,
die als erste Fremdsprache Englisch lernen, in Delmenhorst unbedingt Deutsch
sprechen. Schließlich dient die Reise nicht nur der musikalischen
gegenseitigen "Befruchtung", sondern auch der Sprachförderung. Der
Gegenbesuch ist für Herbst dieses Jahres geplant.
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- Letzte Änderung:
02.04.08