Deutsch-polische
Koproduktion harmoniert
KONZERT Gäste aus Lublin musizieren mit Schülern vom
Max-Planck-Gymmansium
Von
Sebnastian Kelm
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Gibt den Takt an:
Musiklehrer Jürgen Schmelz stimmt die 40 Schüler aus Lublin und
Delmenhorst auf ihren gemeinsamen Auftritt im Gemeindesaal St. Marien
ein.
BILD: SEBASTIAN KELM |
DELMENHORST - „Halt! Stop! Eine kurze Pause bitte“, unterbricht Dirigent
Jürgen Schmelz das Orchester. „Das Klavier ist nicht ganz im Takt“, so die
Feststellung des Musiklehrers vom Max-Planck-Gymnasium. Seine polnische
Kollegin übersetzt die Ansage für die Austauschschüler von der K.
Lipinski-Musikschule in Lublin, die immerhin gut die Hälfte des 40-köpfigen
Ensembles ausmachen.
Und
die Vorgabe wird promt umgesetzt. Beim nächsten Durchlauf harmonieren die
Musiker fast perfekt, deutsche und polnische Schüler spielen fortan
vollkommen im Einklang.
„Dafür, dass wir das erste Mal zusammen üben können, bin ich wirklich
zufrieden. Es fängt langsam an, richtig gut zu klingen“, zeigt sich Jürgen
Schmelz schon während der Orchesterproben am Dienstag zuversichtlich, dass
sich das Ergebnis dieser deutsch-polnischen Koproduktion hören lassen kann.
Wie
gelungen das endgültige Resultat der Proben letztlich sein wird, davon
können sich Besucher an diesem Freitag im Gemeindesaal St. Marien,
Louisenstraße 29 B, überzeugen. Die Besucher erwarten Stücke aus den
Bereichen Filmmusik und Musical. So haben die Schüler während der
Austauschwoche die Titelthemen aus „Jurassic Park“ und „Fluch der Karibik“
einstudiert. Als Dreingabe werden die polnischen Gäste zudem einige
solistische Darbietungen präsentieren. „Sie haben einige ausgesprochen
talentierte Musiker in ihren Reihen. Das Kommen lohnt sich auf jeden Fall“,
verspricht Schmelz.
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- Letzte Änderung:
14.05.09