Delmenhorst/Bhl
- "Eigentlich
ist Informatik in der Mittelstufe gar nicht vorgesehen", sagt Reinhard
Burmeister, stellvertretender Schulleiter und Informatik-Lehrer am
Delmenhorster Max-Planck-Gymnasium. Und dennoch tummelten sich am
Mittwochnachmittag freiwillig 15 Mädchen und Jungen der Klasse 9c in einem
Unterrichtsraum, um an einem Workshop über Anwendungsbereiche der Informatik
teilzunehmen.
Durch das vierstündige Kompaktseminar führten Lea
Stöver und Anastasia Kazakova, Informatik-Studentinnen der Universität
Oldenburg. Am "Tag der Informatik" in Oldenburg hatte Burmeister Kontakt zu
den jungen Frauen geknüpft und sie für die Veranstaltung "gebucht".
Und die boten mehr als trockene Theorie: Ungezwungen
und locker plauderten Stöver und Kazakova über ihre Beweggründe, sich für
ein Informatikstudium entschieden zu haben. "Wir wollen junge Menschen, vor
allem Mädchen, an technische Berufe heranführen und ihnen ein
Informatikstudium attraktiv machen", erklärte die 24-jährige Stöver. Es gebe
Vorurteile gegenüber Informatikern, die abgebaut werden müssten, ergänzte
Kazakova.
An zehn "Lego Mind-storm-Robotern" und fünf
Notebooks probierten sich die Schüler bei Konstruktions- und
Programmieraufgaben aus und ließen diese vor und zurück, und später auch auf
Linien und um Kurven fahren. "Ich habe Spaß, Programme zu schreiben und
Roboter zu programmieren. Ich möchte später im IT-Bereich arbeiten", sagte
der 15-jährige Sebastian Hinzmann.
Zur Pressehauptseite

Verantwortlich für die Web-Seiten:
Reinhard Burmeister, StD
- Letzte Änderung:
11.06.09