Delmenhorst (psh).
Der Internet-Entfernungsrechner weiß es genau: 6576 Kilometer liegen
zwischen Delmenhorst und Toledo (Ohio). Diesen Weg legten sieben Mädchen und
vier Jungen des Max-Planck-Gymnasiums jüngst im Rahmen des traditionellen
Schüleraustauschs mit der Bowsher High School zurück. Ihr Fazit nach der
Rückkehr: "Die Zeit in den USA war viel zu kurz, wir wären gerne noch länger
geblieben." Gemeinsam mit den Schülern flogen Englischlehrer Roman
Elstermann und seine Frau Johanna nach Amerika. Bremen-Amsterdam-Detroit,
insgesamt zehn Stunden. Die Elft- und Zwölftklässler wohnten bei
Gastfamilien und gingen mit ihren amerikanischen Altersgenossen in die
Highschool. "Ein bisschen neidisch waren wir auf die gute Ausstattung der
Schule, ungewohnt war, wie stark auf Sicherheit geachtet wurde", so
Schülerin Imke Bohlmann.

Zeit blieb auch für zwei Ausflüge: In Kanada
bewunderten die Delmenhorster die Niagarafälle, in Chicago schauten sie vom
Hancock Tower über die Stadt. Hinzu kamen Shoppen und Bowlen, Kaffees bei
"Starbucks" oder das Henry Ford Museum, in dem zum Beispiel der Arbeitsplatz
von Thomas Edison zu besichtigen war. "Es war eine tolle Chance, die Kultur
des Landes und den Alltag einer amerikanischen Familie kennen zu lernen",
sagt Imke Bohlmann. "Und natürlich haben wir auch unsere Englischkenntnisse
verbessert."
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- Letzte Änderung:
04.11.09