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Delmenhorster Kurier, Ausgabe vom 17. Dezember 2009

Am Ende sang ganze Kirche "Stille Nacht"
Maxe-Weihnachtskonzert in Allerheiligen-Kirche

Von Kristin BÖHMER

Ganz plötzlich war es still in der Allerheiligen-Kirche: Gespannte Blicke der Zuschauer in den vollbesetzten Reihen richteten sich zur Bühne auf die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums. Als Musiklehrerin Maria Golomb den Takt zu "Jingle Bells Rock" angab, kam sofort weihnachtliche Stimmung auf. "Weihnachten hat viele musikalische Gesichter", erklärte Jürgen Schmelz, Leiter des aus Maxe- und MSD-Schülern bestehenden Orchesters danach in seiner Ansprache. Genau diese galt es, am Dienstagabend zu zeigen.

Mit dem Rockklassiker eröffnete die älteste Musikprofil-Klasse des Gymnasiums das traditionelle Maxe-Weihnachtskonzert. Von Klassik bis Swing war danach alles zu hören, Hauptsache weihnachtlich. Gemeinsam mit ihren Lehrern hatten die Schüler der Musikprofil-Klassen, der Musik-AGs und -IGs in Kooperation mit dem Kinderchor und dem Aufbau-Orchester der Musikschule Delmenhorst (MSD) 15 Lieder vorbereitet. "Leider konnten nicht alle Musikprofil-Klassen auftreten, die gern vorgespielt hätten", sagte Schmelz. Sonst hätte das Konzert eine Länge von vier Stunden gehabt. Dafür bekamen die kleineren Kammer-Ensembles die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Maria Golomb leitete die Kammer-Ensembles der Schul-IG. "Zwischen den Musikern muss einfach die Chemie stimmen", erklärte sie. Besonders wichtig sei das bei den Kleinen. "Sie wollen immer mit ihren Freunden musizieren." Ein Paradebeispiel für gute Abstimmung lieferte das MSD-Maxe-Orchester unter der Leitung von Cornelia Renz, Lehrerin an der MSD. Ganz ohne Dirigent spielten die Schüler "Allegro" aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli.

Höhepunkt des Abends war die Zusammenführung des MSD-Maxe-Orchesters mit allen Musikprofil-Klassen. "Erst eine Stunde vor Konzertbeginn haben wir in dieser Zusammensetzung gespielt", verriet Schmelz. Auch die Besucher stimmten mit ein - "Stille Nacht" kennt schließlich jeder.

"Die viele Arbeit hat sich gelohnt", resümierte Musiklehrerin Maria Golomb. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit sei entstanden. Wer den Musikern noch ein zusätzliches Geschenk machen wollte, konnte am Ende eine kleine Spende für die Schule geben. Das Geld soll dazu beitragen, ein Mischpult und neue Notenständer zu finanzieren.

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Verantwortlich für die Web-Seiten: Reinhard Burmeister, StD - Letzte Änderung: 19.12.09