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Delmenhorster Kreisblatt, Ausgabe vom 21. Januar 2010

Drastisches Klima-Banner macht Ernst der Lage deutlich

,,Maxe" begrüßt für Bewerbung um EU-Projekt sieben Lehrer aus sechs Ländern

Lehrerin Herta Hoffmann (Mitte, in Pink) und Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke (rechts dahinter) begrüßen Lehrer aus sechs Ländern der EU am Max-Planck-Gymnasium.

Foto: Julia Brünner

Das Max-Planck-Gymnasium will erneut auf europäischer Ebene mit anderen Schulen kooperieren. Im Mittelpunkt des Projekts steht dieses Mal das Klima.

Von Julia Brünner

Delmenhorst. Eine überhitzte Sonne, Baumsterben, Eisschmelze, Luftverpestung: Der Klimawandel wirkt sich vielfältig aus und betrifft alle. Deshalb haben die Schüler der Klasse 9 c vom Max-Planck-Gymnasium ein Willkommensbanner gestaltet, das diese Themen verdeutlicht. Damit hat die Schule sieben Lehrer von sechs Schulen aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Polen und Rumänien begrüßt, die seit Montag in Delmenhorst weilen. Gemeinsam mit der Lehrerin und Europa-Koordinatorin Herta Hoffmann wollen sie eine Bewerbung für das von der Europäischen Union (EU) geförderte ,,Comenius"-Projekt vorbereiten. Für das Max-Planck-Gymnasium wäre es die dritte Teilnahme an diesem Programm, das die Zusammenarbeit von Schulen innerhalb der EU zum Ziel hat.

Um sich auf das Thema einzustimmen, haben sich die Lehrer sowohl die Klima-Foto-Ausstellung in der Volkshochschule angesehen als auch dem Klimahaus in Bremerhaven einen Besuch abgestattet. ,,Wir entwickeln gemeinsam einen Fragebogen, um die Schüler für die Folgen des Klimawandels in ihrem Alltag zu sensibilisieren", schildert Hoffmann. Die Idee ist, alle Jahrgangsstufen in unterschiedlichen Fächern einzubeziehen. Allerdings dürfen sich nur wenige Schüler Hoffnungen machen, die geplanten vier Fahrten nach Spanien, Polen, Portugal und Italien mitzuerleben. ,,Nur fünf bis sechs Schüler können mit", sagt Hoffmann. Beste Chancen haben die Schüler ihrer Europa-Arbeitsgemeinschaft.

Doch ob es überhaupt zu dem EU-weiten Comenius-Projekt kommt, klärt sich erst im Juli. Bis heute arbeiten die Lehrer an dem ,,sehr komplizierten Antragsverfahren", so Hoffmann. Die Motivation ist bei allen Beteiligten groß: ,,Auch wenn es viel Arbeit bedeutet, freuen sich die Schüler auf die Reisen", sagt Emese Szekely aus Rumänien. Direkt von ihren Schülern wurde Helene Leclercq aus Frankreich gebeten, sich für das Projekt einzusetzen. ,,Sie wollen wissen, wie andere Länder vom Klimawandel betroffen sind."

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Verantwortlich für die Web-Seiten: Reinhard Burmeister, StD - Letzte Änderung: 23.02.10