Drastisches
Klima-Banner macht Ernst der Lage deutlich
,,Maxe" begrüßt
für Bewerbung um EU-Projekt sieben Lehrer aus sechs Ländern
|
 |
|
Lehrerin Herta Hoffmann (Mitte, in
Pink) und Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke (rechts dahinter)
begrüßen Lehrer aus sechs Ländern der EU am Max-Planck-Gymnasium.
Foto: Julia Brünner |
Das Max-Planck-Gymnasium will erneut auf europäischer Ebene mit anderen
Schulen kooperieren. Im Mittelpunkt des Projekts steht dieses Mal das Klima.
Von Julia
Brünner
Delmenhorst.
Eine überhitzte Sonne, Baumsterben, Eisschmelze, Luftverpestung: Der
Klimawandel wirkt sich vielfältig aus und betrifft alle. Deshalb haben die
Schüler der Klasse 9 c vom Max-Planck-Gymnasium ein Willkommensbanner
gestaltet, das diese Themen verdeutlicht. Damit hat die Schule sieben Lehrer
von sechs Schulen aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Polen und
Rumänien begrüßt, die seit Montag in Delmenhorst weilen. Gemeinsam mit der
Lehrerin und Europa-Koordinatorin Herta Hoffmann wollen sie eine Bewerbung
für das von der Europäischen Union (EU) geförderte ,,Comenius"-Projekt
vorbereiten. Für das Max-Planck-Gymnasium wäre es die dritte Teilnahme an
diesem Programm, das die Zusammenarbeit von Schulen innerhalb der EU zum
Ziel hat.
Um sich auf das
Thema einzustimmen, haben sich die Lehrer sowohl die Klima-Foto-Ausstellung
in der Volkshochschule angesehen als auch dem Klimahaus in Bremerhaven einen
Besuch abgestattet. ,,Wir entwickeln gemeinsam einen Fragebogen, um die
Schüler für die Folgen des Klimawandels in ihrem Alltag zu sensibilisieren",
schildert Hoffmann. Die Idee ist, alle Jahrgangsstufen in unterschiedlichen
Fächern einzubeziehen. Allerdings dürfen sich nur wenige Schüler Hoffnungen
machen, die geplanten vier Fahrten nach Spanien, Polen, Portugal und Italien
mitzuerleben. ,,Nur fünf bis sechs Schüler können mit", sagt Hoffmann. Beste
Chancen haben die Schüler ihrer Europa-Arbeitsgemeinschaft.
Doch ob es
überhaupt zu dem EU-weiten Comenius-Projekt kommt, klärt sich erst im Juli.
Bis heute arbeiten die Lehrer an dem ,,sehr komplizierten Antragsverfahren",
so Hoffmann. Die Motivation ist bei allen Beteiligten groß: ,,Auch wenn es
viel Arbeit bedeutet, freuen sich die Schüler auf die Reisen", sagt Emese
Szekely aus Rumänien. Direkt von ihren Schülern wurde Helene Leclercq aus
Frankreich gebeten, sich für das Projekt einzusetzen. ,,Sie wollen wissen,
wie andere Länder vom Klimawandel betroffen sind."
Zur Pressehauptseite

Verantwortlich für die Web-Seiten:
Reinhard Burmeister, StD
- Letzte Änderung:
23.02.10