Künstlerisch eine Brücke nach Russland schlagen
Maxe-Schüler reisen nach Borisoglebsk
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Wie Oberstufenschüler ihre Stadt sehen, haben sie zu im
Vorfeld der Russland-Reise zu Papier gebracht.
FOTO: Julia Brünner
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Delmenhorst (jub). Nur die Visa-Papiere fehlen noch: Sonst sind die
Vorbereitungen für den Austauschbesuch von neun Oberstufenschülern des
Max-Planck-Gymnasiums in die russische Partnerstadt Borisoglebsk
abgeschlossen. Am Sonnabend startet der einwöchige Aufenthalt. ,,Russland
ist eine andere Welt", sagte Friedrich Hübner, Vorsitzender des
Deutsch-Russischen Sozial- und Kulturkreises. Der Verein hat den Anstoß zu
dem Austausch gegeben und hat sich um die Finanzierung gekümmert. Zwei
Drittel der Kosten tragen die Stiftung West-Östliche Begegnungen in Berlin
und der Verein selbst. Die Stadt Borisoglebsk stellt die Unterkunft und
Verpflegung zur Verfügung. Bei einem letzten Vorbereitungstreffen stellte
Hübner die Jugendlichen gestern auf die russischen Verhältnisse ein. ,,Die
Stadt ist im Vergleich zu Delmenhorst ärmer, aber ihr werdet mit einer
großen Herzlichkeit empfangen", schilderte Hübner, der im vergangenen Jahr
zuletzt selbst dort zu Besuch war.
Nicht die Sprache, sondern die Kunst ist die Brücke zwischen den Kulturen:
,,Ich und meine Stadt" lautet das Motto, mit dem sich die Schüler
auseinandergesetzt haben. ,,Es gab keine engeren Vorgaben", sagt Lehrerin
Renate Witte, die gemeinsam mit ihrem Mann Marc und Schulassistent Heinz
Brüning die Gruppe begleitet. Sie hofft auf einen anregenden Austausch mit
den dortigen Kunstschülern. Es soll vor Ort an einer gemeinsamen Ausstellung
gearbeitet werden.
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- Letzte Änderung:
27.05.10