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Delmenhorster Kreisblatt, Ausgabe vom 27. Mai 2010

Künstlerisch eine Brücke nach Russland schlagen

Maxe-Schüler reisen nach Borisoglebsk

Wie Oberstufenschüler ihre Stadt sehen, haben sie zu im Vorfeld der Russland-Reise zu Papier gebracht.

FOTO: Julia Brünner

Delmenhorst (jub). Nur die Visa-Papiere fehlen noch: Sonst sind die Vorbereitungen für den Austauschbesuch von neun Oberstufenschülern des Max-Planck-Gymnasiums in die russische Partnerstadt Borisoglebsk abgeschlossen. Am Sonnabend startet der einwöchige Aufenthalt. ,,Russland ist eine andere Welt", sagte Friedrich Hübner, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Sozial- und Kulturkreises. Der Verein hat den Anstoß zu dem Austausch gegeben und hat sich um die Finanzierung gekümmert. Zwei Drittel der Kosten tragen die Stiftung West-Östliche Begegnungen in Berlin und der Verein selbst. Die Stadt Borisoglebsk stellt die Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung. Bei einem letzten Vorbereitungstreffen stellte Hübner die Jugendlichen gestern auf die russischen Verhältnisse ein. ,,Die Stadt ist im Vergleich zu Delmenhorst ärmer, aber ihr werdet mit einer großen Herzlichkeit empfangen", schilderte Hübner, der im vergangenen Jahr zuletzt selbst dort zu Besuch war.

Nicht die Sprache, sondern die Kunst ist die Brücke zwischen den Kulturen: ,,Ich und meine Stadt" lautet das Motto, mit dem sich die Schüler auseinandergesetzt haben. ,,Es gab keine engeren Vorgaben", sagt Lehrerin Renate Witte, die gemeinsam mit ihrem Mann Marc und Schulassistent Heinz Brüning die Gruppe begleitet. Sie hofft auf einen anregenden Austausch mit den dortigen Kunstschülern. Es soll vor Ort an einer gemeinsamen Ausstellung gearbeitet werden.

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Verantwortlich für die Web-Seiten: Reinhard Burmeister, StD - Letzte Änderung: 27.05.10