Gemeinsames Konzert nach vier Probetagen
Maxe-Schüler profitieren vom musikalischen Können der Lubliner
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Als
Höhepunkt des Austauschs haben die Schüler vom Musikgymnasium Karol
Lipinski und die Klasse 9 d des Max-Planck-Gymnasiums (Leitung Herta
Schwender, r.) ein Konzert gegeben. Seit Montag sind die Lubliner zu
Gast, heute reisen sie zurück.
FOTO:
Nistler
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Delmenhorst (BPF). Rauschender
Beifall der gut 250 Zuhörer, zwei Zugaben und glückliche Gesichter auf der
Bühne des Kleinen Hauses: Nach nur vier gemeinsamen Probetagen war das
Konzert der Musikprofilklasse 9 d des Max-Planck-Gymnasiums und der 26
Austausch-Schüler des Musikgymnasiums Karol Lipinski in Lublin am Donnerstag
ein voller Erfolg.
Dabei profitierten die
Delmenhorster gehörig von der Professionalität ihrer polnischen Freunde. Mit
Temperament und in schmissigem Tempo erklang die Titelmelodie der
,,Simpsons", die Lehrerin der 9 d, Herta Schwender, leitete das Orchester.
Exakte Bläsereinsätze und einen schönen, runden Orchesterklang bot das
binationale Ensemble bei dem ,,Zauberer von Oz"-Medley. Einzig ,,Solveigs
Lied" aus Edvard Griegs ,,Peer Gynt"-Suite hätte mehr Proben vertragen
können. Drei polnische Schüler bewiesen in Solostücken ihr großes Können:
Die 17-jährige Joanna Rodriguez interpretierte mit ausgereifter Technik eine
Mazurka von Frederic Chopin, Grzegorz Bil (16) erwies sich mit einem Stück
des zeitgenössischen Komponisten Robert Mczynski als mitreißend spielender
Saxophonist, und Adrianna Iwanejko (15) bewältigte ein anspruchsvolles Werk
von Johann Sebastian Bach. ,,Wir sind so glücklich, hier zu sein, alle
fühlen sich wie zu Hause", schwärmte die Lehrerin der Lubliner, Anna
Kesy-Ulinska, stellvertretend für ihre Schüler.
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Reinhard Burmeister, StD
- Letzte Änderung:
03.04.11