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foyer, das Kulturjournal, Ausgabe vom Juni-September 2011
Und so arbeitete man ein dreiviertel Jahr mit der 9. Klasse des Musikzweiges am Delmenhorst Max-Planck-Gymnasium zusammen und beschäftigte sich mit Beethovens „Apotheose des Tanzes“ unter ganz neuen Aspekten. Statt eines konventionellen Mitmachkonzertes, bei dem die jungen Musiker neben den „alten Hasen“ auf den Podium sitzen und sie begleiteten, werden die Schüler in Wort, Bild und Bewegung zeigen, was ihnen der Meister Beethoven zu sagen hat.
Diesen „Beathoven“ wollen die Schüler dem Publikum auf angemessene Weise näher bringen, nicht nur durch Worte: Tänzer werden live auf der Bühne zeigen, was in Beethovens Musik für junge Ohren steckt. Alles wird sehr experimentell“, verspricht Markus Poschner – und meint dies nicht als Drohung. Denn wie tief die Auseinandersetzung mit dem Klassiker ging, dokumentiert auch ein Film, den die Delmenhorster Schüler zum langsamen Satz der Symphonie drehten. „Die Bilder, die sie dazu gefunden haben, fanden sie selber bedrohlich“, erinnert sich Poschner. [...]
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