Kartoffeln bringen den ersten Platz
Neun Schüler des
Max-Planck-Gymnasiums haben bei ,,Jugend forscht" in Hannover ihre
Experimente vorgestellt. Aaron Schulz und Björn Müller holten mit Kartoffeln
den ersten Platz.
Von Frauke Blech
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Nahmen
am Wettbewerb ,,Jugend forscht" teil (hinten, v.l.): Marc Landwehr,
Nils Haverland, Neele Korn, Julia Thölken, Kim Schmitz. Vorne (v.l.):
Ásdís Hahn, Lisa Engler, Björn Müller und Aaron Schulz.
FOTO:
Privat
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Delmenhorst. Die Kartoffel hat den
beiden Schülern Aaron Schulz und Björn Müller des Max-Planck-Gymansiums
gestern den ersten Platz beim Nachwuchswettbewerb ,,Jugend forscht" in der
Kategorie ,,Schüler experimentieren" eingebracht. Insgesamt neun Schüler
fuhren am Donnerstag mit ihren Lehrern nach Hannover, um dort ihre
wissenschaftlichen Projekte bei den Regionalwettbewerben von ,,Jugend
forscht" vorzustellen.
,,Wir sind sehr erfolgreich
gewesen", freut sich Biologie- und Erdkundelehrer Christian Fuchs, der seine
Schüler mit seinem Kollegen Michael Sellner in die Landeshauptstadt
begleitet hat. ,,Den Schülern hat es ganz viel Spaß gemacht", fügt Fuchs
hinzu. Zu dem Nachwuchswettbewerb, der unter dem Motto ,,Uns gefällt, was Du
im Kopf hat!" steht, hatten sich insgesamt 10914 Jugendliche angemeldet.
Die Erstplatzierten Aaron Schulz
und Björn Müller beschäftigten sich in ihrem Biologie-Experiment ,,Die heiße
Knolle!" mit der Wärmespeicherung von Kartoffeln. Dafür untersuchten sie
unter anderem die Größenunterschiede des Erdapfels. Sie nehmen im März am
Landeswettbewerb in Oldenburg teil.
Doch nicht nur das Kartoffel-Experiment hat einen Preis eingeheimst, auch
Ásdís Hahn und Lisa Engler haben im Bereich Arbeitswelt einen Sonderpreis
für ihre Nagellack-Experimente bekommen. Sie verglichen die Deckkraft
verschiedener Nagellacksorten. Dafür trugen sie die Lacke unter anderem auf
Papier auf und stoppten die Zeit, um zu schauen, wie lange die Trockenzeit
beträgt.
Gleich zwei Auszeichnungen erhielt
das Projekt von Neele Korn, Nils Haverland und Marc Landwehr. Sie
untersuchten mit einer selbstgebauten Schlauchwaage die Höhenunterschiede
der Deiche entlang der Graft. Dafür bekamen die drei Maxe-Schüler den
zweiten Platz des ,,Jugend forscht"-Wettbewerbes und einen Sonderpreis für
Umwelt- und Naturschutz.
Die neun Schüler der sechsten,
siebten und zehnten Klassen bereiteten ihre Projekte in einer
Interessensgemeinschaft seit den Sommerferien letzten Jahres bis zum
Wettbewerb vor. ,,Alle Schüler wollen weitermachen", sagt Christian Fuchs,
der als Schüler selbst an bei ,,Jugend forscht" teilgenommen hat.
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Letzte Änderung:
13.02.12