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Delmenhorster Kreisblatt, Ausgabe vom 11. Februar 2012

Kartoffeln bringen den ersten Platz

Neun Schüler des Max-Planck-Gymnasiums haben bei ,,Jugend forscht" in Hannover ihre Experimente vorgestellt. Aaron Schulz und Björn Müller holten mit Kartoffeln den ersten Platz.

Von Frauke Blech

Nahmen am Wettbewerb ,,Jugend forscht" teil (hinten, v.l.): Marc Landwehr, Nils Haverland, Neele Korn, Julia Thölken, Kim Schmitz. Vorne (v.l.): Ásdís Hahn, Lisa Engler, Björn Müller und Aaron Schulz.

FOTO: Privat

Delmenhorst. Die Kartoffel hat den beiden Schülern Aaron Schulz und Björn Müller des Max-Planck-Gymansiums gestern den ersten Platz beim Nachwuchswettbewerb ,,Jugend forscht" in der Kategorie ,,Schüler experimentieren" eingebracht. Insgesamt neun Schüler fuhren am Donnerstag mit ihren Lehrern nach Hannover, um dort ihre wissenschaftlichen Projekte bei den Regionalwettbewerben von ,,Jugend forscht" vorzustellen.

,,Wir sind sehr erfolgreich gewesen", freut sich Biologie- und Erdkundelehrer Christian Fuchs, der seine Schüler mit seinem Kollegen Michael Sellner in die Landeshauptstadt begleitet hat. ,,Den Schülern hat es ganz viel Spaß gemacht", fügt Fuchs hinzu. Zu dem Nachwuchswettbewerb, der unter dem Motto ,,Uns gefällt, was Du im Kopf hat!" steht, hatten sich insgesamt 10914 Jugendliche angemeldet.

Die Erstplatzierten Aaron Schulz und Björn Müller beschäftigten sich in ihrem Biologie-Experiment ,,Die heiße Knolle!" mit der Wärmespeicherung von Kartoffeln. Dafür untersuchten sie unter anderem die Größenunterschiede des Erdapfels. Sie nehmen im März am Landeswettbewerb in Oldenburg teil.
Doch nicht nur das Kartoffel-Experiment hat einen Preis eingeheimst, auch Ásdís Hahn und Lisa Engler haben im Bereich Arbeitswelt einen Sonderpreis für ihre Nagellack-Experimente bekommen. Sie verglichen die Deckkraft verschiedener Nagellacksorten. Dafür trugen sie die Lacke unter anderem auf Papier auf und stoppten die Zeit, um zu schauen, wie lange die Trockenzeit beträgt.

Gleich zwei Auszeichnungen erhielt das Projekt von Neele Korn, Nils Haverland und Marc Landwehr. Sie untersuchten mit einer selbstgebauten Schlauchwaage die Höhenunterschiede der Deiche entlang der Graft. Dafür bekamen die drei Maxe-Schüler den zweiten Platz des ,,Jugend forscht"-Wettbewerbes und einen Sonderpreis für Umwelt- und Naturschutz.

Die neun Schüler der sechsten, siebten und zehnten Klassen bereiteten ihre Projekte in einer Interessensgemeinschaft seit den Sommerferien letzten Jahres bis zum Wettbewerb vor. ,,Alle Schüler wollen weitermachen", sagt Christian Fuchs, der als Schüler selbst an bei ,,Jugend forscht" teilgenommen hat.

 

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Letzte Änderung: 13.02.12